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Willkommen auf der Website des Bielefelder Gitarristen und Komponisten Jörg Fleer

Diese Website soll euch mit allen wichtigen Informationen über Jörgs musikalische Aktivitäten und mit aktuellen Terminen hinsichtlich anstehender Konzerte, Workshops und CD-Veröffentlichungen versorgen. Unter Vita/Projects und Discography gibt es jede Menge Musik und Videos zu Fleers diversen Projekten als Solokünstler und Bandmitglied. Desweiteren besteht die Möglichkeit, Unterrichtsstunden mit Jörg Fleer zu vereinbaren. Viel Spaß beim Stöbern!

Seit 1999 veröffentlicht Jörg Fleer regelmässig CDs im Bereich Jazz-Fusion mit führenden europäischen Jazz-Musikern wie Florian Poser und Peter O´Mara. Nach dem letzten Solo-Album PAINT YOUR BRAIN, das 2014 mit den Gastmusikern Nicole Badila (b), Qusai Zureikat (voc), Peter O`Mara (g), Florian Poser (vibes),  Daniel Le-Van-Vo (b) und Torsten Krill (dr) erschienen ist, hat Fleer im Oktober 2016 sein neues Album  MI AMIGO TRANQUILO veröffentlicht. „Mi Amigo Tranquilo“ ist sein 7tes Solo-Album, wobei der Unterschied zu den anderen CDs darin besteht, dass diesmal nur Jörg mit einer „Steelstring-Guitar“ zu hören ist.

 

 „Die 14 neuen Stücke sind in den letzten zwei Jahren entstanden und stellen teilweise Skizzen dar, die nur mit einer Gitarre gespielt sind, aber es gibt auch komplexere Arrangements, in denen mehrere Gitarrenspuren übereinander geschichtet sind. Desweiteren sind 4 Songs mit dabei, die meinen früheren CDs entnommen sind und mich anscheinend wieder zu sich gerufen haben. Für ‘Mi Amigo…’ sind sie komplett neu bearbeitet worden; also Band-Arrangement auf ‘Steelstring-Guitar’ übertragen.  Wie der Titel ‘Mi Amigo Tranquilo’ schon sagt, wird in erster Linie meine ‘ruhige Seite’ abgebildet: ‘Mein ruhiger Freund’ (Mi Amigo Tranquilo).” (JF)

Hier ist Track Nr. 4 der CD: „What about the lonely ones?“

“Ist es wirklich so, dass wir uns für die Musik entscheiden? Oder findet die Musik vielleicht uns? Als Jugendlicher – in den 70ern – mit der Musik von Genesis aufgewachsen. Über Phil Collins – zu der Zeit Drummer von Genesis – auf die Band Brand X aufmerksam geworden und dadurch mit Jazz-Rock in Berührung gekommen. Weiter dann mit der legendären Band Steely Dan und bald darauf auch Pat Metheny, Keith Jarrett sowie Michael Brecker entdeckt, die über viele Jahre prägend waren. Natürlich auch Chet Baker, Dexter Gordon, George Benson, Earth Wind & Fire und Toninho Horta ins Herz geschlossen… Heute beeinflusst von Musikern wie Kurt Rosenwinkel.” (J.F.)  

 
 

Pressestimmen zu “Mi Amigo tranquilo”, PROFLEER MUSIC, 2016:

“Nach dem abwechslungsreichen Album Paint Your Brain legt der Bielefelder Gitarrist mit einem reinen Soloalbum nach… Schwenken wir nun endlich zum Thema über und zum Instrument, um das es hier geht – zur Gitarre. Da fallen mir ganz spontan Ralph Towner und Leo Kottke ein, zwei ganz verschiedene Musiker mit verschiedenen Ansätzen. Beiden gleich sind die oft überschwappenden Klangkaskaden, die eine ungeheure Fülle darstellen. ‚Mein ruhiger Freund‘ – ich hoffe, den Titel sinngemäß übersetzt zu haben – ist da eher frei von Klangkaskaden, denn hier sind Ruhe und Beschaulichkeit angesagt, sehr harmonisch, sehr angenehm, sehr einladend zum entspannenden Hören. Ganz anders als auf der letzten Platte von Jörg Fleer fliegen und fließen die Töne unbeschwert einfach nur dahin, der Moment ist Struktur, gleichzeitig Improvisation. Und da assoziiere ich dann eher in Richtung von Soloscheiben des Kollegen John Abercrombie. „My Goal’s Beyond“ von John McLaughlin fällt mir ebenfalls dazu ein, das heißt, die B-Seite jener Platte. Diese Art von Spiritualität durchzieht auch die Stimmung dieser Produktion. So bleibt es nicht bei alleinigen Solobeiträgen, denn im Playback wird der akustischen Gitarre obendrein noch eine elektrische hinzugefügt. „What About The Lonely Ones?“ halte ich sogar für sehr gelungen. Und so gleitet man durch sehr schöne träumerische Musik, die zudem wunderschön daherkommt.”

(Wolfgang Giese/Rocktimes/01-2017)

“Nach dem weltschulternden Ambitionen von „Taurus“ 2008 und den kosmischen von „That Man From Mars“ anno 2012 lässt nun ein völlig anderer Jörg Fleer von sich hören – solo mit akustischer Steelstring und einem Sound, der wie weiland im Hause Windham Hill pure Saitenschönheit ganz groß und Flinkfingerei ganz klein schreibt. Mit 18 eigenen Solo-Stücken (Spieldauer 60:37) meldet sich der Bielefelder also zurück, wobei solo für den Großteil nur bedingt stimmt, weil sich „echtes“ Solospiel wie etwa in „Opening“ und später im Titelstück leider äußerst rar macht… In „Giant of the sea“ mischen mindestens drei Fleer-Flattops mit, in „Be kind to your neurosis“ ist die zweite Hälfte gottlob nur kurzzeitig elektronisch aufgepeppt, während Jörg in just diesem Song vor allem als Melodiker überzeugt. „Egal, aber jetzt II“ ist erst Finger-, dann Folkstyle, und „Song for the sun“ enthält alles, was diesen Fleer vor allem ausmacht: gemäßigt moderne Changes und Melodien, in denen es auf die emotionale message ankommt und gerade nicht auf dextrale Egotrips. Und genau das ist sympathisch…”

(Alexander Schmitz/Jazz Podium/03-2017)

“Auf „Mi Amigo Tranquilo“ präsentiert sich der Bielefelder Gitarrist und Komponist erstmals solo auf der Acoustic. Mit „Opening“ wird die Richtung vorgegeben. Enstspannt lässt Fleer den Noten Raum. Pickings klingen länger aus, bis er mit kurzen Licks auf den nächsten Akkord zusteuert. Ein dezenter Raumhall erzeugt Tiefe, wie auch an einigen Stellen anschwellende flächige Einsprengsel auf der Elektrischen. Virtuose akustische Solo-Overdubs bringen Bewegung und Spannung hinein in diese langsamen und getragenen Stücke. Und die münden stets in einer griffigen Melodiephrase, in denen der Jazz-Background von Jörg durchkommt. Der wird gemixt mit typischen Fingerstyle, Klassik-Anklängen oder südamerikanischen Einflüssen.”

(am/Gitarre & Bass/09-2017)

 

Pressestimmen zu “Paint Your Brain”, PROFLEER MUSIC, 2014:

“So startet ‘Paint Your Brain’ dann mit einem typischen Fusion-Stück und ich kann behaupten, dieses hat internationales Format. Fleer steuert spieltechnisch gar ein wenig in Richtung Alan Holdsworth… Die lyrischen und verträumten Elemente können verzaubern, wie zum Beispiel sehr schön geboten mit ‘Here Is All The Love I Have’. Hinsichtlich des Einsatzes verschiedener Gitarren gibt es auch gute, atmosphärisch unterschiedliche Ausrichtungen. So bei dem kürzeren ‘Look Behind The Moon’ – unbegleitet und kaum verstärkt, so, als würde der Künstler skizzenhaft Gedanken durch die Gitarre ausdrücken wollen. Besonderheiten gibt es also zwischendurch immer wieder, so wenn bei ‘Yesterday, Tomorrow’ der Vibrafonist Florian Poser zusätzliche Aspekte in die Musik einbringt. Das erinnert dann ein wenig an die Band Steps Ahead… Bei ‘Secret For You’ gibt es noch einmal ein von sanfter Perkussion unterstütztes Zwiegespräch mit dem sehr flüssig gespielten Bass. Das Stück lässt Raum zum angenehmen Träumen, bis mich dann ‘Where Is The Hope?’ an Musik von Pat Metheny erinnert, mit einer sehr schönen Melodieführung und viel Harmonie ausstrahlend. Die Schlussakzente setzen die beiden letzten Titel, die mir sehr gut gefallen: Das mit einer angenehm romantischen Prägung ausgestattete ‘Lay Your Hands On Me’ und ‘Late Tears’, das mit seiner Ausstrahlung an einen meiner liebsten Gitarristen, Terje Rypdal, erinnert.”

(Wolfgang Giese/Rocktimes/11-2014)

“Als gitarristischer Aktivposten ist Jörg Fleer vor allem in der Musikszene Ostwestfalens ein Begriff. Dort verkörpert der Bielefelder in Bands ganz unterschiedlicher Prägung den Gitarrenpart. Seine Solo-Scheiben verorten Fleer vor allem im Jazzrock- und Fusionbereich. Auch auf seiner neuesten Einspielung ist nicht zu überhören, dass Fleer die Branchenführer dieses Genres, die sich vor allem in der US-Szene tummeln, eingehend studiert hat. Ein wenig Mitch Watkins, Wayne Krantz, Allan Holdsworth und Scott Henderson schwingen immer mit, wenn Fleer seine Gitarre einstöpselt und sich zwischen härterer Gangart mit elektrisch verzerrten Melodielinien und soundlastigen Trips in tranceartige Ambient-Sphären bewegt. Und wenn Fleer zur akustischen Gitarre greift, Mitmusikern und Loop-Geräten eine Pause gewährt, dann klingt das schwer nach schwelgerischem Pat Metheny. Trotz allen Schielens auf die Griffbreter der Kollegen … ist Jörg Fleer ein Album gelungen, das weniger mit individueller Stilistik als mit einer ganz eigenen Atmosphäre überzeugt und für ein Gitarrenalbum ziemlich abwechslungsreich und entspannt rüberkommt.”

(Michael Stürm/Jazz Podium/12-2014)

 

Pressestimme zu “That Man from Mars”, Starfish Music, 2012:

“Der Bielefelder Gitarrist Jörg Fleer hat mit ‘That man from Mars’ ein entspanntes Album am Start. In der überwiegend instrumentalen Musik verschmelzen Jazz, Ambient, dezenter Rock und diverse World-Music-Einflüsse zu einer eigenen, immer ruhigen Klangwelt. Erstklassig sind die Beiträge der beteiligten Musiker, wie etwa Bassistin Nicole Badila und Florian Poser an Vibraphone/Marimba. Sehr schön kommen Jörgs schwebende eingefadete Violin-Notes, und in seinen Melodiebögen und Soli beeindruckt er durch sein dynamisches Spiel, in dem er schnelle Lines mit lang ausgehaltenen Noten und Pausen kontrastiert. Und für Jazz- und Gitarrenfreunde sind sein warmer Sound wie die gesamten 15 Stücke ein Genuss.”

(am/Gitarre & Bass/03-2012)

 

jörg 1Foto: Ralf Göldner