Ansgar Specht / Jörg Fleer

Ansgar Specht / Jörg Fleer

 

 

Dies ist ein ungewöhnliches Projekt zweier Gitarristen, die sich schon seit mehr als drei Jahrzehnten kennen und schätzen und in den unterschiedlichsten Besetzungen miteinander auf vielen Bühnen gestanden haben. Eigene Kompositionen und ausgewählte Standards der Jazzgeschichte bestimmen das Programm des Gitarrenduos. Dabei gewinnen sie zahlreichen Stücken neue, unbekannte Facetten ab. Ein weites Feld an Formen und Stimmungen wird abgedeckt, in die der Zuhörer sofort mit einbezogen wird. Improvisationen, die viel Raum für Spielfreude lassen, wechseln sich mit komplexeren Arrangements ab. Dem Duo gelingt es, Zuhörer mit unterschiedlichen Geschmäckern und in unterschiedlichen Lebensabschnitten gemeinsam zu begeistern.

   

 Ansgar Specht, Gitarre

Schon lange kein Geheimtip mehr, sondern innerhalb der Jazzszene fest positioniert und ein gern gesehener Gast in allen renomierten Jazzclubs. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen, darunter: Electric Jazz Quartett (DMG, 2002), Who cares (DMG, 2004), Nu_Bar_Trax (DMG, 2005), On the move (DMG, 2006), Diversion (DMG, 2009) und Some favourite songs (DMG, 2016). Diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte. Durch seine langjährige Spielpraxis ist es ihm gelungen, so etwas wie eine eigene Stimme innerhalb der deutschen Jazzszene zu kreieren. Ausserdem ist er als Produzent für diverse Hörbücher, Soundtracks und als Studiogitarrist für andere z. T. namhafte Künstler tätig.

Jörg Fleer, Gitarre

1991-1996 Studium für Jazz und Popularmusik in Frankfurt/Main. Seit 2003 Lehrauftrag am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld. 2004 Preisträger der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Projekt Leopold & Wadowski. Zusammenarbeit u. a. mit Florian Poser und Peter O´Mara. Diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Veröffentlichungen, darunter: Jörg Fleer (Scales, 1999) Komokamara (DMG, 2001), The way out (DMG, 2006), Taurus (DMG, 2007),  That man from mars (Starfish Music, 2012) oder Paint your Brain (profleer Music, 2014).

 

 

Pressezitate:

“Die Gitarristen Jörg Fleer und Ansgar Specht sind in verschiedenen Stilrichtungen verwurzelt und jagen sich spielerisch durch diese Spielarten von Jazzmusik. Nach dem Motto Gitarristen müssen zusammenhalten entsteht so eine für die Jazzmusik eher untypische Besetzung, wobei die Arbeitsteilung zwischen den beiden Instrumentalisten Jörg Fleer und Ansgar Specht vorbildlich ist. In der Regel stellt einer das Grundthema vor, der andere übernimmt den Schlußchorus, so dass das Thema aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Mittendrin lösen sie sich in Begleiter- und Solistenrollen ab oder entwerfen ineinandergreifende Rhythmusriffe… Im vergangenen Konzert war Jörg Fleer ganz in seinem Element und überzeugte mit pfiffiger harmonischer Bearbeitung der Themen, raffinierter Solo- und Rhythmusphrasierung und einer gehörigen Portion Biss im Spiel.”

(Rainer Schmidt/Neue Westfälische)

“Feinster Jazz… Die Jazz-Gitarristen Ansgar Specht und Jörg Fleer sind in der Christuskirche in Marienfeld zu Gast gewesen. Sie traten im Rahmen der Reihe Christuskirche creativ auf… Ansgar Specht ist Harsewinkeler, Jörg Fleer kommt aus Bielefeld. Sie spielten außer eigenen Kompositionen auch Standards der Jazzgeschichte… Bis auf ein ‹one, two, three, four› zu Beginn der Stücke brauchte es keine weitere Verständigung zwischen den Musikern. Beide spielten für sich und doch harmonisierten sie miteinander.”

(Wensing/Glocke/03-2016)

“Jazzstandards und Eigenkompositionen… Die Gitarristen Ansgar Specht und Jörg Fleer verzaubern ihr Publikum… Seit mehr als 30 Jahren sind Specht und Fleer befreundet. Während dieser Zeit haben sich ihre musikalischen Wege immer wieder gekreuzt. Vor zwei Jahren belebten die beiden Gitarristen erneut das Zusammenspiel. Eröffnet haben sie den Abend mit dem vom Don Patterson komponierten These Are The Soulfoul Days. Neben den Standards von Ansgar Spechts CD kamen in der Folge auch Eigenkompositionen von Jörg Fleer zu Gehör.”

(GaD/Neue Westfälische/03-2016)

“All das bietet den Güterslohern die Reihe »Holiday Jazz«, bei der Carl auf der Bühne des »Holiday Inn Express« nationale und internationale Größen der Jazzmusik präsentiert. In der Lobby des Hotels mit der Glasfront waren dieses Mal Ansgar Specht und Jörg Fleer zu Gast. Während die vorbei fahrenden Autos für ein Lichtspiel sorgten und Fussgänger heimlich einen Blick auf die Bühne im Innern werfen konnten, spielten die beiden erfahrenen Musiker vor Publikum und Kameras zusammen zwei Songs eines gerade von Specht veröffentlichten Soloalbums. Seit über 30 Jahren kennen sich die beiden Protagonisten der inzwischen fünften Folge »Holiday Jazz«. Zusammen Musik gemacht haben sie in all der Zeit immer wieder. Mal gab es Pausen, mal hatte jeder eigene Projekte – aber gegenseitig haben sie sich trotzdem ständig wieder entdeckt. Nun haben der Harsewinkeler Ansgar Specht und der Bielefelder Jörg Fleer also nochmal ganz aktuell ein neues Programm erarbeitet und einige Gigs vorbereitet. Im Mittelpunkt ihres Auftritts in der Dalkestadt standen zwei Stücke des Albums »Some favourite Songs«. Das hatte Gitarrist Ansgar Specht erst Ende Januar veröffentlicht. Das besondere für ihn dabei: die acht Lieder sind allesamt Coversongs. Vier Alben hatte er zuvor rausgebracht, auf denen ausschließlich eigene Kompositionen zu finden waren. Bei dem neuen Projekt habe er sich bewusst für die Standards des »Great American Songbook« entschieden. Er habe diese Herausforderung annehmen und sich der Jazzwelt sowie den Jazzkritikern einmal auf diesem Wege vorstellen wollen. Mit »Road Song« und »Estate« wurden auf der Jazzbühne im Hotel zwei ganz unterschiedliche Nummern gespielt. Erstere stammt vom Gitarrenvirtuosen Wes Montgomery, der das Stück auf dem gleichnamigen Album im Jahr 1968 kurz vor seinem Tod veröffentlichte. Als eine »richtig schöne Italo-Schnulze« von Bruno Martino beschreibt Ansgar Specht derweil das Lied »Estate«, das die Livesession anschliessend perfekt abrundete. Richtig gut gefallen die Lieder eben auch Gitarrist, Komponist und Wegbegleiter Jörg Fleer. Er geniesse es, die Stücke zusammen mit Ansgar Specht auf die Bühne zu bringen. Fleer selber veröffentlichte seine aktuelle CD »Paint your brain« vor knapp einem Jahr.”

(Carl/Gütersloh TV/03-2016)