Ansgar Specht / Jörg Fleer

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Dies ist ein ungewöhnliches Projekt zweier Gitarristen, die sich schon seit mehr als drei Jahrzehnten kennen und schätzen und in den unterschiedlichsten Besetzungen miteinander auf vielen Bühnen gestanden haben. Eigene Kompositionen und ausgewählte Standards der Jazzgeschichte bestimmen das Programm des Gitarrenduos. Dabei gewinnen sie zahlreichen Stücken neue, unbekannte Facetten ab. Ein weites Feld an Formen und Stimmungen wird abgedeckt, in die der Zuhörer sofort mit einbezogen wird. Improvisationen, die viel Raum für Spielfreude lassen, wechseln sich mit komplexeren Arrangements ab. Dem Duo gelingt es, Zuhörer mit unterschiedlichen Geschmäckern und in unterschiedlichen Lebensabschnitten gemeinsam zu begeistern.

   

 Ansgar Specht, Gitarre

Schon lange kein Geheimtip mehr, sondern innerhalb der Jazzszene fest positioniert und ein gern gesehener Gast in allen renomierten Jazzclubs. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen, darunter: Electric Jazz Quartett (DMG, 2002), Who cares (DMG, 2004), Nu_Bar_Trax (DMG, 2005), On the move (DMG, 2006), Diversion (DMG, 2009) und Some favourite songs (DMG, 2016). Diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte. Durch seine langjährige Spielpraxis ist es ihm gelungen, so etwas wie eine eigene Stimme innerhalb der deutschen Jazzszene zu kreieren. Ausserdem ist er als Produzent für diverse Hörbücher, Soundtracks und als Studiogitarrist für andere z. T. namhafte Künstler tätig.

Jörg Fleer, Gitarre

1991-1996 Studium für Jazz und Popularmusik in Frankfurt/Main. Seit 2003 Lehrauftrag am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld. 2004 Preisträger der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Projekt Leopold & Wadowski. Zusammenarbeit u. a. mit Florian Poser und Peter O´Mara. Diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Veröffentlichungen, darunter: Jörg Fleer (Scales, 1999) Komokamara (DMG, 2001), The way out (DMG, 2006), Taurus (DMG, 2007),  That man from mars (Starfish Music, 2012) oder Paint your Brain (profleer Music, 2014).

 

 

 

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Pressezitate:

“Die Gitarristen Jörg Fleer und Ansgar Specht sind in verschiedenen Stilrichtungen verwurzelt und jagen sich spielerisch durch diese Spielarten von Jazzmusik. Nach dem Motto Gitarristen müssen zusammenhalten entsteht so eine für die Jazzmusik eher untypische Besetzung, wobei die Arbeitsteilung zwischen den beiden Instrumentalisten Jörg Fleer und Ansgar Specht vorbildlich ist. In der Regel stellt einer das Grundthema vor, der andere übernimmt den Schlußchorus, so dass das Thema aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Mittendrin lösen sie sich in Begleiter- und Solistenrollen ab oder entwerfen ineinandergreifende Rhythmusriffe… Im vergangenen Konzert war Jörg Fleer ganz in seinem Element und überzeugte mit pfiffiger harmonischer Bearbeitung der Themen, raffinierter Solo- und Rhythmusphrasierung und einer gehörigen Portion Biss im Spiel.”

(Rainer Schmidt/Neue Westfälische)

“Feinster Jazz… Die Jazz-Gitarristen Ansgar Specht und Jörg Fleer sind in der Christuskirche in Marienfeld zu Gast gewesen. Sie traten im Rahmen der Reihe Christuskirche creativ auf… Ansgar Specht ist Harsewinkeler, Jörg Fleer kommt aus Bielefeld. Sie spielten außer eigenen Kompositionen auch Standards der Jazzgeschichte… Bis auf ein ‹one, two, three, four› zu Beginn der Stücke brauchte es keine weitere Verständigung zwischen den Musikern. Beide spielten für sich und doch harmonisierten sie miteinander.”

(Wensing/Glocke/03-2016)

“Jazzstandards und Eigenkompositionen… Die Gitarristen Ansgar Specht und Jörg Fleer verzaubern ihr Publikum… Seit mehr als 30 Jahren sind Specht und Fleer befreundet. Während dieser Zeit haben sich ihre musikalischen Wege immer wieder gekreuzt. Vor zwei Jahren belebten die beiden Gitarristen erneut das Zusammenspiel. Eröffnet haben sie den Abend mit dem vom Don Patterson komponierten These Are The Soulfoul Days. Neben den Standards von Ansgar Spechts CD kamen in der Folge auch Eigenkompositionen von Jörg Fleer zu Gehör.”

(GaD/Neue Westfälische/03-2016)

“All das bietet den Güterslohern die Reihe »Holiday Jazz«, bei der Carl auf der Bühne des »Holiday Inn Express« nationale und internationale Größen der Jazzmusik präsentiert. In der Lobby des Hotels mit der Glasfront waren dieses Mal Ansgar Specht und Jörg Fleer zu Gast. Während die vorbei fahrenden Autos für ein Lichtspiel sorgten und Fussgänger heimlich einen Blick auf die Bühne im Innern werfen konnten, spielten die beiden erfahrenen Musiker vor Publikum und Kameras zusammen zwei Songs eines gerade von Specht veröffentlichten Soloalbums. Seit über 30 Jahren kennen sich die beiden Protagonisten der inzwischen fünften Folge »Holiday Jazz«. Zusammen Musik gemacht haben sie in all der Zeit immer wieder. Mal gab es Pausen, mal hatte jeder eigene Projekte – aber gegenseitig haben sie sich trotzdem ständig wieder entdeckt. Nun haben der Harsewinkeler Ansgar Specht und der Bielefelder Jörg Fleer also nochmal ganz aktuell ein neues Programm erarbeitet und einige Gigs vorbereitet. Im Mittelpunkt ihres Auftritts in der Dalkestadt standen zwei Stücke des Albums »Some favourite Songs«. Das hatte Gitarrist Ansgar Specht erst Ende Januar veröffentlicht. Das besondere für ihn dabei: die acht Lieder sind allesamt Coversongs. Vier Alben hatte er zuvor rausgebracht, auf denen ausschließlich eigene Kompositionen zu finden waren. Bei dem neuen Projekt habe er sich bewusst für die Standards des »Great American Songbook« entschieden. Er habe diese Herausforderung annehmen und sich der Jazzwelt sowie den Jazzkritikern einmal auf diesem Wege vorstellen wollen. Mit »Road Song« und »Estate« wurden auf der Jazzbühne im Hotel zwei ganz unterschiedliche Nummern gespielt. Erstere stammt vom Gitarrenvirtuosen Wes Montgomery, der das Stück auf dem gleichnamigen Album im Jahr 1968 kurz vor seinem Tod veröffentlichte. Als eine »richtig schöne Italo-Schnulze« von Bruno Martino beschreibt Ansgar Specht derweil das Lied »Estate«, das die Livesession anschliessend perfekt abrundete. Richtig gut gefallen die Lieder eben auch Gitarrist, Komponist und Wegbegleiter Jörg Fleer. Er geniesse es, die Stücke zusammen mit Ansgar Specht auf die Bühne zu bringen. Fleer selber veröffentlichte seine aktuelle CD »Paint your brain« vor knapp einem Jahr.”

(Carl/Gütersloh TV/03-2016)

 

 

BlueNote

BlueNote

BlueNote

Standards des Swing & Blues, Tango und Klassik sowie eigene Kompositionen bestimmen das Programm des Trios. Kurze Themen, die Improvisation in den Vordergrund stellend, wechseln sich mit komplexeren Arrangements ab. Zwischen kraftvoll pulsierenden Grooves und lyrischen Stücken finden die Musiker Raum für Spielfreude und spontane Interaktion. Dabei wird ein weiteres Spektrum an Formen und Stimmungen abgedeckt. Ein jazzig kammermusikalischer Genuss. Stücke von J. S. Bach, Wolfgang A. Mozart, Astor Piazzolla, Antonio C. Jobim oder Stevie Wonder sind Grundlage für immer neue Interpretationen.

blue note sepia  

Besetzung:

Helmut Quakernack, Akkordeon

In den 80er Jahren Studium Akkordeon, Klavier und Komposition. Seitdem als freier Musiker, Lehrer und Komponist tätig. Weltweite Konzertreisen mit dem Quisitho-Trio, Akkordeonist beim Stadttheater in Bielefeld und der Nordwestdeutschen Philharmonie Detmold. Dozent an der Musikhochschule Köln/Wuppertal und Musiker aus Leidenschaft!

Jörg Fleer, Gitarre

1991-1996 Studium für Jazz und Popularmusik in Frankfurt/Main. Seit 2003 Lehrauftrag am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld. 2004 Preisträger der Hanns-Seidel-Stiftung mit dem Projekt Leopold & Wadowski. Zusammenarbeit u. a. mit Florian Poser und Peter O´Mara. Diverse Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie CD-Veröffentlichungen, darunter: Komokamara (DMG, 2001), The way out (DMG, 2006), Taurus (DMG, 2007), That man from mars (Starfish Music, 2012) oder Paint your brain (profleer Music, 2014).

Michael Wächter, Bass

Als Komponist ein Weltenwanderer mit grosser Liebe zum Latin-Feeling. Arrangeur, Musikdozent, klassisches Kontrabass-Studium. Beliebter Sideman in diversen Klassik- und Jazzbesetzungen. 1. Preis der Hanns-Seidel-Stiftung für die beste Liedermacher-Begleitband. Sein überragendes Spiel auf dem Bass wechselt von wuchtigem Groove über gezupfte Kaskaden, bis hin zu celloartigem Streichen.    

Pressezitate:

“Als nächstes bringen Jörg Fleer an der Gitarre, Helmut Quakernack am Akkordeon und Michael Wächter am Bass den Blues in das Gemeindezentrum. Das Trio spielt unter anderem den St. Louis Blues von William C. Handy und “Ray´s Blues” von Dave Grusin aus dem Film Die Firma. Und sie setzen noch einen oben drauf: Mit einer jazzigen Version von Mozarts 40. Sinfonie begeistern sie ihr Publikum…”

(Judith Gladow/Neue Westfälische/02-2014)

“BlueNote begeistert Jazzbegeisterte im Parlando… Das Trio BlueNote verzauberte am Wochenende die Besucher des Parlando im Berggasthof auf dem Tönsberg und sorgte für eine perfekte Wohlfühlstimmung. Standards der Jazzgeschichte und der Klassik sowie eigene Kompositionen, Klezmer und Tango bestimmten das Programm des Trios. Ob pulsierende Grooves, lyrische Stücke oder spontane Interaktion. Die Männer und Frauen, die den idyllisch gelegenen Weg zum Berggasthof erklommen hatten, zeigten sich hellauf begeistert von den Stücken des Trios wie beispielsweise einer Neuauflage von Mack the Knife oder einem jazzigen Gitarrensolo von Jörg Fleer… Mit Sicherheit wird die Band rund um Helmut Quakernack am Akkordeon, dem Bassisten Michael Wächter und Jörg Fleer an der Gitarre auch beim nächsten Mal wieder für Begeisterung sorgen.”

(Laura Märk/Neue Westfälische/10-2014)

“Gemeinsam mit Jörg Fleer (E-Gitarre) und Michael Wächter (Bass) bildet Quakernack am Akkordeon das Trio ′BlueNote′, das sich nicht ohne Grund so genannt hat. Ist doch die ′Blue Note′, die ungeschriebene Note, das Synonym für kleine Improvisationen, integraler Bestandteil des Jazz-Trios – so zumindest stellt der Musikschulleiter die Gruppe vor und erklärt damit auch gleich, warum alle Titel, die sie spielen, ein ′Blue′ enthalten. So bekommt mit ′Blue Bach′ die Badinerie einen Jazz-Anstrich, und die von Helmut Quakernack mit ′Blue Klezmer′ überschriebene Improvisation formt Jazz und Klezmer zu einer Einheit.”

(Judith Gladow/Neue Westfälische/01-2016)

 

 

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Jesperanto

Jesperanto

Jesperanto

 

Die Formation, bestehend aus Wolfgang Baumgärtner (tr, fl,melodica), Matthias Kosmahl (b) und Jörg Fleer (g), baut eine musikalische Brücke zwischen den vielen musikalischen Kulturen dieser Welt. Eigene Stücke verbinden Motive aus Jazz, Klassik, Klezmer, Tango, Bossanova und Samba; der Stil der Musiker kann mit der Bezeichnung World-Jazz-Music dabei nur ansatzweise beschrieben werden. Jesperanto gelingt es, Zuhörer mit unterschiedlichen Geschmäckern und in unterschiedlichen Lebensabschnitten gemeinsam zu begeistern. Das Trio erzählt Geschichten vom Leben in all seinen Facetten – ob melancholisch oder spielerisch ausgelassen, denn die Welt ist Klang und Rhythmus. Mit dabei als Special Guest der wohl führende Vibraphonist Deuschlands: Florian Poser.

 

Neue CD: „Jazzt tönen die Lieder“ (2019 bei Smooth Factor erschienen)

 

 

 

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Alte CD: „WasJazzt“/Song: newjoerg (2019)

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„WasJazzt“ (2019 bei Smooth Factor erschienen)

 

 

 

 

Die alte Besetzung:

Highlight-Auftritte der Band (Foto: Michael Wächter (b), Joachim Döker (dr), Wolfgang Baumgärtner (tp/fl) und Jörg Fleer (g) waren beim Evangelischen Kirchentag in Köln, der Jazzahead in Bremen und bei der Landesgartenschau in Bad Essen. CD-Veröffentlichung: Wohinwennichtjetzt – feat. Florian Poser (Starfish Music/2009).

 

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Pressezitate:

“Modern arrangierte Gospels und klangvoller Jazz überschritten Grenzen… Mit der Gruppe Jesperanto verwandelte Dr. Wolfgang Baumgärtner seine Blockflöte in ein erstaunlich vielseitiges Jazzinstrument. Sphärisch erhoben sich die Flötenklänge über klassischer Gitarre und sonoren Kontrabassstrichen, mit jazzigem Groove wechselte Baumgärtner zur Trompete. Faszinierende Klangwelten eröffnete das bekannte Melle-Bielefelder Trio mit Jörg Fleer an der Gitarre und Michael Merzinger-Wächter am Kontrabass, die ihre Instrumente mit virtuosem Improvisationstalent einzubringen vermochten. Experimentierfreudig griff Baumgärtner auch zur Melodika – ein durchaus gelungener Handstreich, der einem überaus vielseitigen Konzert einen weiteren interessanten Klangaspekt hinzufügte.”

(Petra Ropers/Gesmold/10-2001)

“Musik für Feinschmecker, so könnte das erste Jazz-Konzert in Erzingen umschrieben werden. Die drei Jazz-Musiker nennen sich Trio Jesperanto: Michael Merzinger-Wächter (Kontrabass), Jörg Fleer (Gitarren/Gitarrensynthesizer) und Wofgang Baumgärtner (Gebläse; Trompete, Flügelhorn, Blockflöte und Melodika). Gespielt wurden Eigenkompositionen, Folk, Pop, Fusion, Jazzstandards und freie Improvisation. Geboten wurden barocke, klassische und folkloristische Elemente in modernem Mainstream mit südländischem Akzent. Es war nicht der landläufige Jazz, wobei die Jazzer auch diesen beherrschen, sondern es war Musik zum Tanzen und Träumen. Die melodischen Improvisatioen des harmonischen Ensemble waren angefüllt mit ausgesprochenem Einfühlungsvermögen für das Publikum… Das Ensemble zeigte sich sehr variabel. Das Publikum bedankte sich mit Applaus auf offener Szene.”

(rim/Erzingen/05-2002)

“Jazz voller Überraschungen… Nicht nur der ungewohnte kombinierte Instrumentenmix mit Block- und Bassflöte, Melodica, Trompete, Flügelhorn, Gitarre und Kontrabass bewirkten in der altersmäßig breit gestreuten Zuhörerschaft eine gespannte Aufmerksamkeit. Das Trio Jesperanto beeindruckte auch durch eine Musikauswahl, die an Elemente der Renaissance, des Barock und der Folkmusik anknüpfte, andererseits aber auch die harmonische und rhythmische Sprache des modernen Jazz verarbeitete… World-Folk-Jazz-Musik, so lautete treffend die programmatische Kurzfassung des auf einer Herbst-Tournee befindlichen Trios Jesperanto, das sich aus den drei musikalischen Nordlichtern Wolfgang Baumgärtner, Jörg Fleer und Michael Wächter zusammensetzt.”

(Alfred Scheuble/10-2005)

“Mit ansteckender Leidenschaft… Südamerikanisches Temperament verbindet sich mit jazziger Improvisationslust. Ehrwürdige Kirchenlieder kleiden sich in das schwingende Gewand des Reggae: Als versierte Grenzgänger zwischen Stilen, Epochen und Kulturen präsentierten sich Quadre Jesperanto mit Stargast Florian Poser in der Kulturwerkstatt Buer. Im Rahmen des Kulturherbstes entfesselten die fünf Musiker am Sonntag einen Sturm der Musikbegeisterung… Mit jazziger Leidenschaft und in einer kongenialen Abstimmung, die kaum einen Blick benötigte, entfachten sie ihr fesselndes Klangfeuerwerk. Als Stargast setzte Florian Poser mit wirbelnden Schlägeln am Vibrafon virtuose Akzente und brachte so ein Instrument zur Geltung, das gerade im Jazz seine Wurzeln hat… Mit Einfühlungsvermögen in der Begleitung und Ausdruckskraft in den Soli empfahl sich Jörg Fleer an der Gitarre… Schlagzeuger Joachim Dölker hielt die Begeisterung für die Musik unterdessen nicht auf der Bühne. In einem fesselnden Rhythmusfeuerwerk verwandelte er kurzerhand den Saal in ein wirkungsvolles Instrumentarium.”

(Petra Ropers/Neue Osnabrücker Zeitung/09-2008)

“Das Quadre Jesperanto aus Melle musizierte gemeinsam mit Florian Poser (Vibraphon) im Rahmen der vierten Scharmbecker Orgeltage… Wolfgang Baumgärtner, der die Folk-Jazz-Gruppe gegründet hat, zauberte auf seiner Tenorblockflöte akustisch den „Südwind“ in den Raum. Langgezogene heisere Flötentöne, die sich zu wilden Tremoli aufbäumten, untermalt von schwebenden Vibraphon-Klängen, ließen den trocken-heißen Scirocco geradezu spürbar werden. Jörg Fleer hat ein an afrikanische Gesänge erinnerndes Stück Ahora o Nunca geschrieben, in dem er selbst mit flirrenden Gitarren-Soli und verträumten Akkord-Flächen glänzte. Der Vibraphonist Florian Poser fantasierte auf seinem Instrument eine eigene Komposition Calm Down, bei der er die Zuhörer in eine gleißende Klangwelt entführte und mit ihnen leichtfüßig durch einen mit grazilen Tonfolgen entworfenen Melodieraum wanderte… In seinem Hirtenlied aus Nordafrika hat der Bassist Michael Wächter mit arabischer Melodik eine magrebinische Klangathmosphäre geschaffen. Sein Groove durchzog das Stück mit wohliger Wärme. Zur Hochform lief dabei Joachim Dölker auf. Der Tour-Percussionist der Scorpions bearbeitete Trommeln, Congas und Becken zunächst mit Händen, um dann mit seinen wirbelnden Trommelstöcken durch den Altarraum zu robben… Das Quadre Jesperanto begeisterte musikalisch und rhythmisch gleichermaßen mit Funk-Samba und Trepak, mit Spiritual und Folk-Jazz.”

(Peter Otto/Weser Kurier/02-2009)

“Begeisterung für die Weltsprache Musik… Denen, die im Schatten von Kirchturm und Linden ausharrten, boten Dr. Wolfgang Baumgärtner, Multi-Instrumentalist und Begründer des Ensembles, Michael Wächter, Bass, Gitarrist Jörg Fleer und Percussionist Joachim Dölker gemeinsam mit Florian Poser einen anregenden Brückenschlag über stilistische und nationale Grenzen hinweg… In sympathischer Natürlichkeit wandelten die Musiker zwischen Renaissance und Jazz, während sie mit virtuoser Lust am solistischen Zwischenspiel der ansteckenden Musikbegeisterung freien Lauf ließen. Unversehens erhielt das altbekannte Kirchenlied Korn, das in die Erde fällt dabei mit eingängigen Reggae-Rhythmen sommerliches Flair… Wirbelnde Schlägel tanzten in verblüffender Leichtigkeit über die Metallplatten des Vibraphons. Finger huschten in filigranen Soli über das Griffbrett der Gitarrre, während Blockflöte und Trompete wechselnde Akzente setzten: Ihrem Publikum präsentierten sich die fünf Musiker in perfekter Abstimmung und in bester Spiellaune.”

(Petra Ropers/Neue Osnabrücker Zeitung/06-2010)

“Klang und Rhythmus begeistern, Musik trägt Gefühle. Melodien aus vergangenen Zeiten oder überraschend Neues; Melancholisches und zum Tanz Aufforderndes: Wir werden von Musik berührt, so beschreibt Bandmitglied Wolfgang Baumgärtner das Programm. Jesperanto gelingt mit Einflüssen aus Folk und Gospel, Klezmer, Latin und der Renaissance eine stimmungsvolle Mischung aus alter und neuer Musik – Wellness für Herz und Ohr. Bassist Michael Wächter wechselt von wuchtigem Groove über gezupfte Kaskaden, bis zu celloartigem Streichen. Jörg Fleer zaubert Akkordteppiche und filigrane Gitarren-Soli von verträumt bis rockig – man hört, warum die beiden 2004 den Preis der Hanns-Seidel Stiftung in Bayern für die beste Liedermacher-Begleitband erhalten haben. Joachim Dölker präsentiert die ganze Bandbreite seiner Spiel- und Dozenten-Erfahrung sowie als Tour-Percussionist der Scorpions im Rahmen der Acoustica-World-Tour. Wolfgang Baumgärtner zaubert phantastische Stimmungen mit Blockflöte und Trompete von verträumt bis peppig. Zufriedene Zuhörer zwischen Tanzen und Träumen – so schildert eine Zuhörerin ihren Eindruck eines Konzertes von Jesperanto… Vertrautes in überraschenden Farben, Neues klingt, als ob man es so immer schon hören wollte. So verschieden, mal voller Dynamik, dann zum tief Durchatmen ruhig und getragen. Bei aller Vielfalt dennoch in jedem Stück sofort unverwechselbar die musikalische Sprache der Band… Highlight-Auftritte der Band waren beim Evangelischen Kirchentag in Köln, beim Jazzahead in Bremen, bei der Landesgartenschau in Bad Essen…”

(Borkumer Zeitung/05-2012)

“Musik als Weltsprache… Die Gruppe Quadre Jesperanto entzückt im Palmenhaus ihre Zuhörer… Wer am Sonntagabend im Palmenhaus saß, um den Quadre Jesperanto feat. Florian Poser und ihrem Programm Wohinwennnichtjazzt zu lauschen, der weiß um die Bedeutung des Zitates: Die Welt ist Klang (Klaus-Dieter Behrendt). Die fünf Musiker bauen mit ihren anspruchsvollen Kompositionen eine ganz eigene Welt – zum Greifen nah. Es sind Klänge, die einen an den Strand der Copacabana versetzen oder auch in den Dschungel Südamerikas. Das eindrucksvolle Harmonieren der Musiker miteinander bildet eine Symbiose, eine leiblich spürbare andere Welt, in einer unverwechselbaren Sprache der Musik mit Leichtigkeit und Virtuosität. Sei es ein Stück Schöpfungsrealität in Dear Earth (Jörg Fleer) oder ein humorvoller Blick auf die Mitgeschöpfe in The Cat (Michael Wächter) oder der mitreißenden Akustik-Reggae-Version des Chorals Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt… Zu spüren ist der intensive Dialog zwischen dem Bassisten Michael Wächter und dem Gitarristen Jörg Fleer. Als der Schlagzeuger Joachim Dölker hinter seinen Drums hervortritt und dabei allen ihn umgebenden Gegenständen ihre Töne entlockt, geht ein Raunen durch die Zuhörerreihen. Er bringt den gesamten Raum zum Schallen, entlockt allen Dingen seinen Anteil an einer gemeinsamen Melodie. Ob Mikrofonständer, Stuhl, Feuerlöscher, Rohrleitungen, Heizungsrippen, Zuschauerköpfe oder der Boden unter seinen Füßen, alle Geräusche fängt er ein und integriert sie in den Sound. Der Bremer Professor Florian Poser spielt nicht Vibraphon, sondern er spielt mit ihm – seine vier Schlägel tanzen und wirbeln dabei über dem seltenen Schlaginstrument. Und wer bisher das Blockflötenspiel belächelte, der wurde eines Besseren belehrt. Wolfgang Baumgärtner malte mit ihr klare Linien… Es geht an diesem Abend im Palmenhaus nicht (nur) um wunderbare Musik, sondern um eine Weltsprache. Eine Weltsprache haben wir dringend nötig, meint Baumgärtner. Eine Sprache die alle Menschen verstehen.”

(Claudia Guenther/DEWEZET/09-2013)

“Geschichtenerzähler verzaubern… Trio Jesperanto zieht mit anspruchsvollen Kompositionen um die Erde. Mit ihren zumeist von Wolfgang Baumgärtner selbst komponierten Stücken transportierte das optisch so ungleiche und im Zusammenspiel so perfekt harmonierende Trio scheinbar bekannte Motive aus Jazz, Folklore, Latin, Klezmer, Reggae oder Tango in Richtung ihres kleinen aber feinen Publikums. Alle aber waren versehen mit der ganz eigenen Note von Jesperanto… Das Spiel von Jesperanto lebt von der Improvisation und der Kommunikation. Gemeinsam und solistisch setzen die Vollblutmusiker Akzente. Mal schicken sie The Cat leise schnurrend durch den Raum… In einem anderen Stück lassen sie heißen Südwind wehen. Diese Kreativität, dieses frei Spiel, schwärmt eine Besucherin. Geschichtenerzähler seien die Musiker, ganz ohne Frage. Selbst eine nordafrikanische Karawane kämpft sich mit Spielwitz durch die Tischreihen, und immer zieht ein Stück Verzauberung mit. Esperanto ist die Weltsprache für den Frieden, Jesperanto steht für die Weltsprache der Musik.”

(Karin Prignitz/Neue Westfälische/11-2014)

“Musik in der „Insel der Künste“ – ein Konzerterlebnis in Melle… Jörg Fleer Gitarre, Matthias Kosmahl Kontrabass und Wolfgang Baumgärtner mit verschiedenstem Gebläse verzauberten ihre auf alten Stühlen und Sofas dicht im Kreise sitzenden Hörer/innen mit farbigen Variationen einer melodischen Weltreise: Sie nahmen nicht nur alte Jazzstandards und Ethnojazz auf, sondern verarbeiteten ebenso Motive aus Alter Musik, Latin und Folk zu berührenden eigenen Kompositionen. Dabei entstand eine faszinierende, die Zuhörer in Bann schlagende tragende Atmosphäre durch das präzise, zugewandte, sich einander anvertrauende Zusammenspiel der Musiker: Hier wurden Einverständnis und Freundschaft, Gewährenlassen, Herausfordern und behutsames Unterstützen, Dialogisches und Partnerschaftliches zu einem unerwarteten musikalischen Genuss. Jeder der Instrumentalisten glänzte mit „seiner Stimme“; in den Solo-Parts von den Freunden durch intensives Zuhören mitgetragen, und dies teilte sich uns Besuchern mit: Schwingung, Rhythmus, Klang, Dynamik, Melodie, Kreativität – das sprang über und die Zuschauer machten begeistert mit – die Mischung aus heiteren, tänzerischen, humorvollen, ironischen und ermunternden, mal kraftvollen und mal leise getrageneren Tönen kam an. Vom dankbaren Publikum kam lang anhaltender Applaus…”

(ngb/Osnabrücker Zeitung/04-2017)

„Weltmusik mit dem Spirit der Volksmusik. Das Trio Jazperanto bewegt sich spielerisch leicht zwischen den Musikstilen. Der Mond über Marienfeld ist frei nach Matthias Claudius am Sontagabend in seiner jazzigen Variante aufgegangen. Wolfgang Baumgärtner, musikalischer Kopf des Trios Jazperanto, hat dem sanften Volkslied zusammen mit dem Gitarristen Jörg Fleer und dem Bassisten Matthias Kosmahl eine ganz neue Note verpasst. Weltmusik im besten Sinn des Wortes präsentiert das Trio in wundervollen Farbgebungen. Wahlweise mit Blockflöte, Trompete oder dem von der eigenen Luft angetriebenen Kleinkeyboard haucht Wolfgang Baumgärtner seinen Eigenkompositionen Leben ein… Mit Fleer und Kosmahl hat er zwei exzellente Begleiter an seiner Seite. Mal mischt sich der Jazzgitarrist mit überbordender Dynamik ein, dann wieder hat der Bassist grummelnd das Wort. Und immer wieder bauen sie Volkslieder als Ton gewordene Echos aus alten Zeiten ein, als die Menschen einst bei Arbeit oder Essen singend gemeinsam kommunizierten, wie Baumgärtner erklärt… Bei Escuela summt das Publikum vernehmlich mit und verstärkt dieses Verschmelzen mit der Musik auf der Bühne noch… „Wir haben mit Euch eine weitere Hausband in der Reihe Christuskirche creativ“, adelt Ludger Ströker die mit warmen Applaus verabschiedeten Musiker. Ein baldiges Wiedersehen mit neuem Programm ist nach dieser Auszeichnung fast schon Pflicht.“

(hn/Neue Westfälische/11-2021)

 

CD-Produktion:

 

jesperanto

Quadre Jesperanto feat. Florian Poser, Wohinwennichtjetzt, 2009  

 

Fotos:

 

  jesperanto feat. Florian Poser

 

 

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